Direkt zum Inhalt
Dominik Fitz
Fitz avancierte zum violetten Matchwinner.
Fitz avancierte zum violetten Matchwinner.
MAX SLOVENCIK / APA / picturedesk.com

Fitz-Festspiele: Austria bezwingt großen Rivalen

16.02.2025 um 16:27, Marcel Toifl
2 min read
Am Sonntag hat das 344. Wiener Derby stattgefunden. Fitz konnte beide violetten Treffer erzielen, für Rapid hat Sangaré getroffen. Die Austria siegt mit 2:1.

Inhalt

Am Sonntag hat zum insgesamt 344. Mal das Wiener Derby zwischen der Austria und dem österreichischen Rekordmeister Rapid Wien stattgefunden. Diesmal waren keine Auswärtsfans gestattet, aufgrund der Ausschreitungen im letzten Aufeinandertreffen der beiden rivalisierenden Vereine, durften keine Auswärtsfans anwesend sein. Zum Matchwinner avancierte Dominik Fitz.

Proteste der Anhängerschaft

Die violetten Anhänger goutierten diese Strafmaßnahme der Bundesliga nicht, vor dem Spiel hielten sie Protestbanner hoch, von einem der Fanbanner ragte der Schriftzug „Heut' ist kein echtes Derby.” Auch ohne den fehlenden grün-weißen Fanblock war die Generali-Arena ausverkauft. 

Austria-Fanblock
Die violette Anhängerschaft protestierte gegen Stadionverbote.

Ausgangssituation

Für beide Vereine ging es im Vorfeld der Partie um eine Menge. Der amtierende Meister Sturm Graz hat am Vortag gegen den WAC gepatzt, eine 3:0 Pleite war die Folge, damit ist es für die „Veilchen” möglich auf den Tabellenführer aus der Steiermark aufzuschließen. Die Hütteldorfer kämpfen darum, den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren, in den letzten vier Spielen konnte kein einziger voller Erfolg eingefahren werden.

Hitziger Beginn

Das zweitälteste Derby Europas - länger wird nur das „Old Firm” zwischen Celtic und den Glasgow Rangers ausgetragen, begann wie man es von einem Derby erwarten kann. Bereits in der zweiten Minute wurde das erste Foul begangen.

Erstmals wurde es fußballerisch in der achten Minute gefährlich. Eine von Dominik Fitz getretene Ecke fand aber keinen Abnehmer. Gleich eine Minute später tauchten erstmals die Gäste im violetten Strafraum auf. Doch Torwart Sahin-Radlinger konnte den Abschluss abwehren. In der 13. Minute folgte ein gefährlicher Abschluss von Augsburg-Leihgabe Dion Beljo. Die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Hütteldorf. 

Grün-weißer Jubel

Die Gäste waren auch diejenigen, die in Führung gingen. In der 31. Minute war es der Malier Mamadou Sangaré, welcher den violetten Schlussmann mit einem Flachschuss bezwingen konnte. Das Stadion verstummte, von der Trainerbank Rapids gab es ausgelassenen Jubel. Fast wäre es für die Heimanhänger noch schlimmer gekommen, doch den kraftvollen Abschluss von Louis Schaub konnte Sahin-Radlinger vier Minuten später aus dem Eck fischen.

Entscheidender Elfmeter

Ein Foul an Reinhold Ranftl sorgte für einen Elfmeter der Heimmannschaft. Eigengewächs Dominik Fitz setzte diesen trocken ins linke untere Eck. In seinem 150 Bundesliga-Spiel konnte der Wiener einen wichtigen Treffer erzielen. In die Kabinen ging es mit einem Unentschieden.

Doppelter Fitz

Nach der Pause sorgte erneut Dominik Fitz für violette Jubelstürme. Der 25-Jährige setzt einen Freistoß aus spitzem Winkel ins obere Eck. Für den Wiener waren das die Saisontreffer fünf und sechs. Der erneute Ausgleich folgte in Minute 57, doch Sangaré setzte einen Kopfball knapp neben die rechte Außenstange. Spät fand der eingewechselte Matthias Seidl eine Strafraumsituation vor, konnte die violette Führung aber nicht mehr gefährden. 

Situation

Durch diesen Sieg ist die Wiener Austria punktegleich mit dem Tabellenführer Sturm Graz platziert. Auf den drittplatzierten WAC hat man bereits fünf Punkte Vorsprung. Der Stadtrivale aus Hütteldorf liegt bereits neun Punkte zurück. Rapid bleibt nach dem Derby sieglos.

more