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Christian Ilzer am Rasen
Christian Ilzer hat in Hoffenheim große Ziele.
Christian Ilzer hat in Hoffenheim große Ziele.
Erwin Scheriau/APA/picturedesk.com

Europa & Meisterschaft: Ilzer hat große Ziele

31.03.2025 um 15:25, Marcel Toifl
2 min read
Christian Ilzer will mit Hoffenheim nicht nur die Klasse halten, sondern auch angreifen. Der Coach plant in fünf Jahren sogar den Meistertitel.

Christian Ilzer denkt in großen Dimensionen: Während Hoffenheim noch um den Klassenerhalt kämpft, formuliert der Trainer bereits ehrgeizige Ziele für die Zukunft – inklusive Meistertitel.

Ilzers große Vision

Im Interview mit dem Fachmagazin „Kicker“ gibt sich Christian Ilzer kämpferisch – und vor allem ambitioniert: „Ich will in drei Jahren Hoffenheim zurückbringen ins internationale Geschäft. Und ich will in fünf Jahren um die Deutsche Meisterschaft spielen mit Hoffenheim.“

Europa und Meistertitel

Die aktuelle Tabellenlage lässt zwar noch keinen Spielraum für Träumereien – die TSG liegt auf Rang 14 –, doch Ilzer sieht darin keinen Widerspruch. Es sei wichtig, langfristig zu denken: „Ziele zu haben und in Visionen zu denken“, so der 47-jährige Steirer.

Vergleich mit Ozeandampfer

Seine neue Rolle beschreibt Ilzer bildhaft: „Bei Sturm Graz war ich die Dampflok vor einem langen Zug. Hier bin ich auf einem Ozeandampfer. Ich muss sehen, wo ich was drehen kann, damit der Dampfer in die richtige Richtung fährt.“ Der Prozess sei komplexer, langsamer – aber dafür nachhaltiger.

Erfolg mit Sturm Graz

Ilzer hatte Sturm Graz in Österreich an die Spitze geführt und die langjährige Dominanz von Red Bull Salzburg gebrochen. Obwohl er mit dem Klub in der Champions League hätte spielen können, entschied er sich mitten in der Saison für den Wechsel zur TSG Hoffenheim – eine Entscheidung mit Signalwirkung.

Unbequeme Entscheidungen

Auch heikle Themen spart Ilzer nicht aus: „Ich kann groß denken, aber ich muss auch bereit sein für die Konsequenzen. Und dann sind wir wieder bei den unbequemen Entscheidungen.“ Ein Beispiel dafür ist die Ausbootung von Florian Grillitsch, über die er im „Kicker“-Interview ebenfalls sprach.

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