Mike Tyson unter Strom: Subaru XV e-BOXER
Hart im Nehmen waren sie schon immer, die Allradler von Subaru. Hierzulande steigt die Dichte der japanischen Offroader scheinbar mit den Höhenmetern des Wohnorts ihrer Besitzer. Wer Schnee, Eis oder Matsch nicht nur vom Hörensagen kennt, der erkennt rasch die Vorzüge der extrem solide verarbeiteten Fahrzeuge. Dazu kommt die vorbildliche Sicherheit. Subaru gilt als Crashtest-Musterschüler und hat jede Menge Assistenten an Board, wie das mehrfach preisgekrönte Eye-Sight-System. Eye Sight bietet mit seinen Stereokameras faktisch ein zweites Augenpaar. Es erkennt andere Verkehrsteilnehmer und kann vorausschauend eingreifen. Doch auch wenn – laut Bauhaus – die Form der Funktion folgt, hat sich Subaru in den letzten Jahren aufgemascherlt. Einer dieser Feschaks ist der XV. Aktuell verpasste man den Crossover ein völlig neues Aggregat, es kommt ein Mild Hybrid unter die Haube.
Musterschüler beim Crashtest. Der e-BOXER genannte Motor kombiniert Verbrennungs- und Elektromotor und zwar vollautomatisch nach den jeweiligen Fahrbedingungen. Nicht nur der Mild Hybrid ist neu, sondern auch 80% des Verbrenners wurden komplett von Null auf designt. Der e-BOXER fährt aus dem Stand und bei gemächlichen Geschwindigkeiten rein elektrisch. Bei mittlerem Tempo unterstützt das Elektroaggregat den Verbrenner für effiziente und lineare Beschleunigung, und bei hoher Geschwindigkeit arbeitet der Boxer alleine, aber nicht nur für sich, sondern er lädt gleichzeitig den E-Motor. Damit sinkt der Kraftstoffverbrauch um rund 11%. E-Motor und Batterie wurden dabei längsseitig verbaut. Damit erreicht der Subaru eine optimale Gewichtsverteilung. Und diese ist beim globalen Geländechampion geradezu legendär.