Das Auto der Zukunft - die KI fährt mit
Längst sind Autos gespickt mit Systemen, die Fahrten sicherer machen sollen. So sind das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP), das in extremen Fahrsituationen durch gezielten Bremseingriff ein Ausbrechen des Fahrzeugs verhindert, oder ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) längst Standard. Daneben passt das Fahrassistenzsystem Adaptive Cruise Control (ACC) die Geschwindigkeit automatisch an das vorausfahrende Auto an und das System Verkehrszeichenerkennung zeigt etwa Geschwindigkeitsbegrenzungen auf dem Display des Fahrzeugs an. Doch – wie der Überblick zeigt – es gibt auch weniger bekannte Helferlein.
Chauffeure sind bald ein Fall für das Arbeitsamt
Teilautomatisiertes Fahren ist in einigen Bereichen bereits Realität. Aktuelle Systeme sind derzeit so ausgelegt, dass Fahrende jederzeit in der Lage sein müssen, selbst die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Vollautomatisiertes Fahren/autonomes Fahren – ohne Einflussnahme eines Menschen – scheitert zurzeit vor allem an rechtlichen Fragen.
Wenn das Herz stillsteht
Bei einem medizinischen Notfall – etwa einem Herzinfarkt – des Fahrers bringen Notfallassistenten das Fahrzeug sicher zum Stillstand. Einige Systeme sind sogar in der Lage, im Notfall das Fahrzeug am Pannenstreifen zu parken.
Ein Gedächtnis wie ein Elefant
Moderne Parkassistenten merken sich, wie der Parkplatz vor dem eigenen Haus oder am Firmengelände aussieht. Mit dieser Memory-Funktion ausgestattet, finden sie ihren Weg – selbst über mehrere Hundert Meter – selbstständig in die gewohnte Parklücke.
Allergisch auf Alkohol
In das Cockpit eingebaute Sensoren, die in der Nähe des Fahrers angebracht sind, messen und quantifizieren den Alkohol- und Kohlendioxidgehalt in den Ausatmungen des Fahrers. In den USA ab 2026 bei allen Neuwagen verpflichtend.
Nie wieder Stau
Moderne Fahrzeuge können über Schwarmintelligenz Daten austauschen. Dank des Informationsaustauschs erhalten Lenker Informationen über Gefahren oder einen drohenden Stau.