Wissenswertes: HPV Prävention und Maßnahmen
Inhalt
- Was passiert, wenn man HPV positiv ist?
- HPV-Diagnostik
- Ist HPV eine Geschlechtskrankheit?
- Vorbeugende Maßnahmen
HPV, kurz für Humaner Papillomvirus, umfasst eine Gruppe von DNA-Viren, die primär durch direkten Hautkontakt übertragen werden. In den meisten Fällen bleibt eine Infektion unbemerkt, doch bestimmte Typen können harmlose Hautwarzen verursachen.
Was passiert, wenn man HPV positiv ist?
Bei einem positiven HPV-Testergebnis bedeutet dies, dass eine Infektion mit einem oder mehreren HPV-Typen vorliegt. Die meisten HPV-Infektionen verlaufen ohne Symptome und heilen oft von selbst aus. In einigen Fällen können persistierende Infektionen mit Hochrisiko-HPV-Typen jedoch zu zellulären Veränderungen führen, die möglicherweise präkanzerös oder kanzerös sind, insbesondere im Bereich des Gebärmutterhalses.
HPV-Diagnostik
Für die Altersgruppe der 30- bis 65-Jährigen wird die HPV-Diagnostik und speziell die Genotypisierung der Typen 16 und 18 empfohlen. Die Kombination aus HPV-Test und PAP-Abstrich verbessert die Erkennung von erhöhten Risiken für Gebärmutterhalskrebs. Die präzise Bestimmung der HPV-Typen ermöglicht eine gezielte Behandlungsplanung und die Identifikation von Personen mit hohem Risiko.
Ist HPV eine Geschlechtskrankheit?
HPV kann als Geschlechtskrankheit eingestuft werden, da einige Typen, besonders HPV 16 und 18, häufig durch sexuellen Kontakt einschließlich Geschlechts- und Oralverkehr übertragen werden. Diese Viren sind eng mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs sowie anderen Genital- und Mundkrebsarten verbunden.
Vorbeugende Maßnahmen
Eine spezielle Impfung steht zur Verfügung, die vor den HPV-Typen schützt, die mit einem hohen Risiko für Gebärmutterhalskrebs verbunden sind. Diese präventive Maßnahme verringert das Risiko einer Infektion und trägt dazu bei, die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs zu reduzieren.