Nach WM-Gold: Das sagt Weltmeister Haaser
Raphael Haaser hat es wieder getan. Nach seiner Silbermedaille im Super-G hat er sich im Riesentorlauf von Saalbach-Hinterglemm die Krone aufgesetzt und Gold errungen. Mit einem fulminanten zweiten Lauf setzt er sich vor den beiden Schweizern Thomas Tumler und Loic Meillard durch.
„Völlig überfordert“
Im ORF-Interview mit Rainer Pariasek zeigt sich Haaser gelöst. „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, das ist unglaublich,” so der frisch gebackene Weltmeister in einer ersten Reaktion. Er habe gewusst, dass er nichts zu verlieren habe, es zählen bei einer WM sowieso nur die ersten drei Plätze.
Kein guter Wille
Haaser wäre beinahe nicht angetreten, wegen einer Kreuzbandverletzung ist er sechs Wochen ausgefallen. Trotzdem habe er nie an einer Teilnahme gezweifelt. Haaser zeigte sich überzeugt, dass er die Fähigkeiten für eine WM-Teilnahme besitze. Er wollte nicht von einer „goodwill” Geste der Trainer abhängig sein, und sich über seine Leistung qualifizieren. Das ist ihm offensichtlich gelungen.
Kein Teufelskerl
Selbst sieht sich Haaser nicht als Teufelskerl, trotz seiner fulminanten WM, die er übrigens erfolgreicher gestalten konnte, als der Saison-Dominator Marco Odermatt.