Hass im Netz: Simonetti bei Sesamstraße
Was eigentlich ein harmloser, fröhlicher Gastauftritt in einer der beliebtesten Kindersendungen Deutschlands sein sollte, hat sich in ein regelrechtes Internet-Drama verwandelt. Der NDR kündigte vor wenigen Tagen an, dass Moderator, Autor und Entertainer Riccardo Simonetti (32) in einer neuen Folge der „Sesamstraße” zu sehen sein wird – und plötzlich fliegt dem TV-Star eine Welle des Hasses entgegen.
Rechtsradikale Hetze
Seit der Ankündigung am 25. März ist das Netz in Aufruhr. „Besorgte Bürger” toben sich unter dem offiziellen Facebook-Post der „Sesamstraße” aus. Die Vorwürfe? Von „Gehirnwäsche für Kinder” ist da die Rede. Der NDR reagierte prompt – und entschloss sich, die Kommentarspalte unter dem Ankündigungspost zu schließen. In einem Statement heißt es: „Wir dulden solche Kommentare nicht und löschen diese.”
Riccardo wehrt sich
Auch Riccardo selbst hat genug – und lässt seinen Frust auf Instagram raus. In seiner Story meldete er sich zu Wort: „Leute, I am not gonna lie. Diese ganzen hetzenden Sesamstraßen-Nachrichten und -Kommentare haben die letzten Tage zu einer echten Mental-Health-Herausforderung gemacht.” Trotz allem bleibt Simonetti stark – und macht weiter. Doch der Druck ist enorm: „Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn Deutschland erstmal abwartet, bis die Folge erscheint, bevor sie einen Skandal draus machen”, schreibt er unter einem Screenshot eines Artikels.