„Total verunsichert”: Ex-DSDS-Jurorin packt über Bohlen aus
Carolin Niemczyk (34), bekannt als strahlende Stimme der Elektropop-Band Glasperlenspiel und einst Jurorin bei „Deutschland sucht den Superstar” (DSDS), lässt in einem aktuellen Podcast-Interview tief blicken – und zwar in die dunkleren Ecken der Castingshow-Welt. Im Gespräch mit Moderatorin Janne Rust im Podcast „Unter Uns Gesagt” spricht sie zum ersten Mal öffentlich über ihre DSDS-Zeit – und teilt dabei ordentlich gegen einen Kollegen aus. Auch wenn sie ihn nicht namentlich nennt, wird schnell klar: Sie meint Dieter Bohlen (71).
„Du kannst das nicht!”
Die sonst so zurückhaltende Carolin zeigt sich im Interview verletzlich. Die Sängerin, die sich selbst als eher introvertiert beschreibt, erzählt von einer schwierigen Zeit voller Zweifel und verletzender Kommentare. „Von der Seite habe ich immer mal wieder gehört: 'Du kannst das nicht!'”, berichtet sie. Eine klare Spitze gegen den Pop-Titanen, der in der Show gerne den Ton angibt – und offenbar nicht immer den feinfühligsten.
Traum-Trio?
Dabei hätte alles so schön sein können: Mit Mousse T. (58) und Schlagersängerin Ella Endlich (40) verstand sich Carolin „großartig“. Die Chemie im Jury-Team hätte gestimmt – wären da nicht die Spannungen gewesen, die allem Anschein nach vom vierten Jurymitglied ausgingen. „Eine richtig schöne Zeit war so leider nicht möglich”, resümiert sie enttäuscht.
Bohlen unter Dauerbeschuss
Dieter Bohlen, der in seiner Karriere ebenso viele Schlagzeilen wie Chart-Hits produziert hat, ist Kritik gewohnt. Erst 2023 schoss Rapperin Katja Krasavice (28) mit einem Diss-Track gegen den Jury-Boss – Bohlen, wie gewohnt mit Sonnenbrille und cooler Fassade, ließ es an sich abprallen. Doch langsam scheint sich ein Muster zu zeigen: Immer mehr Ex-Kollegen werfen dem „Pop-Titan” mangelndes Fingerspitzengefühl vor.
Carolin zurück zur Musik
Inzwischen hat Carolin Niemczyk mit dem Kapitel DSDS abgeschlossen. Die Musikerin konzentriert sich wieder ganz auf das, was sie am besten kann: Musik machen. Vielleicht war die harte Zeit bei DSDS sogar ein lehrreicher Umweg – um sich selbst und ihren Weg als Künstlerin noch klarer zu erkennen. Und Dieter? Der bleibt sich treu. Kritisiert, polarisiert – und marschiert weiter.