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Robert und Carmen Geissen vor einem Meeres-Horizont auf ihrer Jacht.
Robert und Carmen Geissens sine verheiratet.
Robert und Carmen Geissens sine verheiratet.
RTLZWEI / Niklas Niessner / OTS

Krise bei Geissens: Steuerschulden und Zwangsversteigerung

31.03.2025 um 09:52, Jovana Borojevic
2 min read
Robert und Carmen Geiss droht die Zwangsversteigerung ihres Luxus-Hotels in Saint-Tropez – wegen Millionen-Schulden beim französischen Staat.

Die Reality-Stars Robert (61) und Carmen Geiss (59) blicken düsteren Zeiten entgegen. Das Luxus-Hotel „Maison Prestige Roberto Geissini” soll unter den Hammer kommen – und das für schlappe 1,5 Millionen Euro Startgebot. 

Sieben Millionen Euro Schulden 

Laut Business Insider hängt die schicke Zwangsversteigerung mit einem echten Steuer-Krimi zusammen. Zwischen 2010 und 2022 sollen sich bei den Geissens satte sieben Millionen Euro Schulden beim französischen Staat angehäuft haben. Natürlich nicht ohne saftige Verzugszinsen und Strafzahlungen. Die Spur führt zur Immobilienfirma „Whereland Real Estate SA”, die angeblich Anteile an dem noblen Hotel hält – und ebenfalls Robert Geiss gehören soll. 2008 kaufte die Firma ein Grundstück im edlen Grimaud, plante Villen, renovierte ein Haus – aber der große Verkauf blieb aus.

Fünf Jahre Frist 

In Frankreich gibt’s Steuervorteile für solche Projekte, wenn sie innerhalb von fünf Jahren verkauft werden. Doch die Wirtschaftskrise von 2010 bis 2014 machte den Geissens einen Strich durch die Luxus-Rechnung. Trotz Verkaufsversuchen passierte nichts. 

Steuerprüfung 

Nach Ablauf der Fünf-Jahres-Frist wurde genau hingeschaut und Frankreich war ungnädig. Angeblich reichten die Verkaufsnachweise nicht aus. Ergebnis: Eine deftige Nachzahlung inklusive allem, was wehtut – Säumniszuschläge, Zinsen, Geldstrafen. Ein Gericht in Draguignan entschied: Das Hotel muss versteigert werden. Die Geissens haben Berufung eingelegt, über die im April entschieden wird. 

Geiss schießt gegen Frankreich 

Robert Geiss äußerte gegenüber der Bild deutliche Kritik an den französischen Steuerbehörden und warf ihnen vor, mit ihren Forderungen maßlos über das Ziel hinauszuschießen. Gleichzeitig unterstrich er, dass er und seine Familie weiterhin entschlossen für ihr Recht eintreten. Er zeigt sich zuversichtlich, die drohende Zwangsversteigerung doch noch abwenden zu können.

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